Dokumentation zum zweiten Arbeitsgruppentreffen „Gemeinsam erinnern“

Anknüpfend an die Erkenntnisse des ersten Arbeitstreffens in Lidice wurde das zweite Treffen dazu genutzt, konkrete Möglichkeiten grenzübergreifender politischer Bildung für Schüler/-innen, Jugendliche, ihre Lehrkräfte, Teamer/-innen oder Jugendleiter/-innen herauszuarbeiten. Der Fokus wurde auf aktuelle europäische Themen im bilateralen Austausch gelegt, konkret auch auf die anstehenden Europa-Wahlen 2019 und ihre Bedeutung für junge Menschen. Lesen Sie weiter in der Dokumentation zweites Arbeitsgruppentreffen „Gemeinsam erinnern“.

Dokumentation zum ersten Arbeitsgruppentreffen „Gemeinsam erinnern“

Lidice, Dezember 2017.
Die Arbeitsgruppe aus Expert/-innen, Historiker/-innen und Fachkräften wird den Schwerpunkt fachlich begleiten und den beteiligten Institutionen und Teilnehmenden die Möglichkeit zum Austausch, zur Vernetzung, aber gerade auch zur Entwicklung neuer Kooperationen, Konzepte und neuer Formate geben. Im ersten Arbeitsgruppentreffen standen folgende Fragen im Mittelpunkt: „Welche Ziele und Ergebnisse sollen im Fokus stehen?“, „Was kann ich/meine Institutionen einbringen?“, „Wie können Impulse der politischen Bildung in die deutsch-tschechische Zusammenarbeit gebracht werden?“
Lesen Sie weiter in der Dokumentation vom ersten Arbeitsgruppentreffen in Lidice

Dokumentation zur Auftaktveranstaltung

Der Auftakt zum Schwerpunkt fand vom 2. bis 4. Februar 2017 mit über 60 Teilnehmer/-innen aus beiden Ländern an der Bildungsstätte der Sportjugend in Berlin statt. Tandem hatte Fachkräfte der Jugendarbeit sowie Lehrer/-innen, insbesondere auch aus den Berufsschulen, eingeladen darüber zu diskutieren, welche Themen, Methoden und Austauschformate für den Jugend- und Schüler/-innenaustausch zwischen Deutschland und Tsche-chien zur transnationalen Erinnerungsarbeit/politischen Bildung denkbar wären und welche Herausforderungen es gibt. Begleitet wurden die Gespräche von Expert/-innen aus Gedenkstätten bzw. der politischen Bildungsarbeit. Dr. Christa Schikorra, Leiterin der Bildungsabteilung der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg und Jan Špringl, Leiter der Bildungsabteilung der Gedenkstätte Theresienstadt leiteten eine Arbeitsgruppe zum Jugend- und Schüler/-innenaustausch an Gedenkstätten. Jan Schroth von der Internationalen Organisation für Migration (IOM) in Prag und Gerhard Wagner, Leiter der Abteilung Jugendarbeit beim Kreisjugendring München-Stadt zeichneten verantwortlich für die Arbeitsgruppe zum Thema Flüchtlinge und Migration, die auf reges Interesse stieß.
Lesen Sie weiter in der Dokumentation zur Auftaktveranstaltung.

Gemeinsam auf dem Weg zur Erinnerung

Materialien und Methodenbausteine für deutsch-tschechische Erinnerungsarbeit

Gerade in der deutsch-tschechischen Zusammenarbeit spielt die historisch-politische Bildung und damit verbunden die Aufarbeitung der gemeinsamen Historie ein wichtige Rolle. Um die Arbeit von Jugendleiter/-innen und Lehrkräften auf diesem Feld zu erleichtern, erarbeitete Tandem gemeinsam mit dem Deutschen Bundesjugendring und der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg die Broschüre „Gemeinsam auf dem Weg zur Erinnerung. Materialien und Methodenbausteine für deutsch-tschechische Erinnerungsarbeit“.

Herausgegeben von: Tandem, 2015 (1. Auflage)
Seitenzahl: 168 Seiten
Sprachen: D und CZ

Gemeinsam auf dem Weg DE

Splečnou cestou ke vzpomínkám

 

Wegweiser zur Erinnerung

Tandem ist einer der Herausgeber der Broschüre „Wegweiser zur Erinnerung“, die kompakte Hintergrundinformationen zur Planung, methodischen Umsetzung und Finanzierung von Jugendprojekten in Gedenkstätten der NS-Verfolgung liefert. Erstmalig werden Gedenkstätten aus Deutschland, Tschechien und Polen gemeinsam in einem Band vorgestellt.

Kurzbeschreibung:
Herausgegeben von: Aktion Sühnezeichen Friedensdienste e.V., Bundeszentrale für politische Bildung, Deutsch-Polnisches Jugendwerk, Koordinierungszentrum Deutsch-Tschechischer Jugendaustausch – Tandem, 2013
Seitenanzahl: 146 Seiten, Sprache: D

Wegweiser zur Erinnerung als Download: (S. 1-23) (S. 24-48) (S. 49-73) (S. 74-98) (S. 99-120) (S. 121-144)