Kontakt- und Themenseminar

für Lehrer_innen aller Schularten aus Deutschland und Tschechien,
21.-23. November 2019, Nürnberg

21 Lehrerinnen und Lehrer aus Deutschland trafen sich auf Einladung Tandems in Nürnberg, um mehr über die Möglichkeiten im deutsch-tschechischen Austausch, zu Finanzierungsmöglichkeiten durch den Pädagogischen Austauschdienst zu erfahren, um Einblicke in die pädagogische Arbeit rund um das ehemalige Reichsparteitagsgelände zu gewinnen  und um Kolleginnen aus dem Nachbarland – also mögliche Partnerschulen für zukünftige gemeinsame Projekte – kennen zu lernen.

In Kürze finden Sie in der Rubrik Materialien und Dokumentationen die Dokumentation zum Seminar.

Das Fortbildungsseminar fan in Kooperation mit DoKuPäd und dem Pädaogischen Austausch-dienst (PAD) statt.

Blick ins Seminarprogramm

Informationsflyer_Seminar_Nürnberg_2019

 

 

Noch Plätze frei! Fortbildungsseminar zum Tandem-Schwerpunkt

„Gemeinsam erinnern für eine gemeinsame Zukunft“

Die Gedenkstätte Theresienstadt als Lernort historisch-politischer Bildung im deutsch-tschechischen Jugend- und Schulaustausch

20. bis 22. September 2019, Gedenkstätte Theresienstadt

Zielgruppen: Hauptberufliche und ehrenamtliche Fachkräfte der Jugendarbeit (Jugendleiter_innen, Multiplikator_innen und in der Jugendarbeit Tätige) sowie Lehrer_innen aller Schularten aus Deutschland und Tschechien

Unter dem Motto „Gemeinsam erinnern für eine gemeinsame Zukunft“ legt Tandem in den Jahren 2017-2019 einen Schwerpunkt auf Förderung und Unterstützung deutsch-tschechischer Jugend- und Fachkräftebegegnungen zu Themen historisch-politischer Bildung bzw. politischer Bildung. Bei der Auftaktveranstaltung im Februar 2017 in Berlin äußerten die Teilnehmer/-innen unter anderem den Bedarf an Fortbildungsveranstaltungen in Zusammenarbeit mit Bildungseinrichtungen und Gedenkstätten, um geeignete Methoden für den Austausch kennenzulernen und die Besonderheiten bei der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung eines Austausches zu erfahren bzw. sich darüber auszutauschen.

Zum kommenden Fortbildungsseminar an der Gedenktstätte Theresienstadt laden wir Sie herzlich ein.

Programm Terezín

Ausschreibung

Anmeldeformular 

10. Deutsch-Tschechisches Jugendtreffen

 

„Gemeinsam erinnern für eine gemeinsame Zukunft“, 8. bis 10. November 2019 Berlin

Tandem legt in den Jahren 2017-2019 einen Fokus auf die Themen „Transnationale Erinnerungsarbeit und politische Bildung“ in deutsch-tschechischen Jugend- und Schüler_innenbegegnungen.

Das Jugendtreffen soll eine Veranstaltung sein, die das aktuelle Thema „Gemeinsam erinnern für eine gemeinsame Zukunft“ mit dem kommenden Thema „Jugend gestaltet Zukunft – Demokratie, Diversität, Beteiligung“ verbindet.

Junge Menschen aus Deutschland und Tschechien haben die Möglichkeit in Workshops und Diskussionen fachlichen Input und praktische Werkzeuge an die Hand zu bekommen und im  Austausch im Rahmen eines Open Space, das Schwerpunktthema 2020 – 2022 aktiv mitzugestalten.

Im Rahmen des Jugendtreffens findet auch ein Treffen ehemaliger Praktikant_innen statt, die ein durch Tandem gefördertes berufliches Praktikum im Nachbarland absolviert haben. Im Vordergrund des Treffens stehen der Austausch der während des Praktikums gesammelten Erfahrungen sowie die Auseinandersetzung mit diesem Thema in einem Kreativ-Workshop.

Sei dabei!

Bring deine Ideen ein und gestalte die nächsten drei Jahre der deutsch-tschechischen Zusammenarbeit im Jugend- und Schüler_innenaustausch!

Zielgruppe: 

  • Junge Menschen zwischen 16 und 26 Jahren, aus Deutschland und Tschechien, die am deutsch-tschechischen Austausch und der deutsch-tschechischen Zusammenarbeit interessiert sind.
  • Berufsschüler_innen sowie Auszubildende, die am Programm „Freiwillige Berufliche Praktika“ teilgenommen haben.

Weitere Informationen zum Programm findet ihr hier. Anmeldeschluss war der 6. Oktober
Eine Anmeldung ist nicht mehr möglich.

Wirf einen Blick in’s Programm

Angebot: Deutsch-tschechische Jugendbegegnung in Berlin, Juni 2019

An alle Lehrkräfte!

Die Organisationen „Živa pamět“ und das „Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit“ suchen für eine deutsch-tschechische Jugendbegegnung noch eine deutsche Schulgruppe. Das Projekt findet vom 17.-22.06.2019 in der Internationalen Jugendbegegnungsstätte des Dokumentationszentrums NS-Zwangsarbeit in Berlin statt. Während der Jugendbegegnung beschäftigen sich die Jugendlichen in verschiedenen Workshops und Exkursionen durch die Stadt mit den Spuren tschechischer Zwangsarbeiter*innen in Berlin.

Gesucht wird eine Gruppe von 10 Schüler*innen im Alter von 16 bis 17 Jahren. Sprache der Begegnung ist Englisch.

Die Kosten für Reise, Unterkunft, Verpflegung und Programm übernehmen die Organisatoren. Es fällt lediglich eine Teilnahmegebühr von 80 € pro Teilnehmer/-in an.

  • Termin: 17.-22.06.2019
  • Teilnehmende: 10 Jugendliche, ca. 16-17 Jahre
  • Sprache: Englisch
  • Inhalt: Auf den Spuren tschechischer Zwangsarbeiter*innen in Berlin (Workshops, Spurensuche in Berlin zum Thema NS-Zwangsarbeit, Rassismus, Menschenrechte)
  • Kosten: 80 € pro Person

Bei Interesse bitte direkt bei Merle Schmidt melden: schmidt@topographie.de.
Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit
Britzer Straße 5
12439 Berlin

Kontakt
Tel.: +49 (0)30 6390 288 0
Fax.: +49 (0)30 6390 288 29
schoeneweide(at)topographie.de
www.ns-zwangsarbeit.de

2. Fachforum zum Tandem-Schwerpunktthema – ausgebucht

für Fachkräfte der außerschulischen Jugendarbeit und Lehrer/-innen aller Schularten

Die Koordinierungszentren Deutsch-Tschechischer Jugendaustausch – Tandem laden hauptberufliche und ehrenamtliche Fachkräfte der Jugendarbeit sowie Lehrer/-innen aller Schularten aus Deutschland und Tschechien zum Fachforum „Gemeinsam erinnern für eine gemeinsame Zukunft“ vom 11.-13. April 2019 in Brno (Tschechien) ein. In Inputbeiträgen, Workshops, Gesprächsrunden und Best-Practice-Beispielen stellen sich nationale, bi-nationale und internationale Projekte vor. Die Teilnehmer/-innen erhalten Anregungen, wie Themen der gemeinsamen Erinnerungsarbeit und der politischen Bildung für deutsch-tschechische Austauschmaßnahmen entwickelt und umgesetzt werden können. Im Austausch mit Kolleg/-innen lassen sich eigene Gedanken einbringen und Ideen entwickeln.

Die Veranstaltung ist ausbucht.

Informationsflyer_Fachforum_2019

Vorläufiges Programm

Anmeldeformular

mit der finanziellen Unterstützung des Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds

Čojč Pädagogik am historischen Ort

7.-10.03.2019

Das Čojč Theaternetzwerk Böhmen-Bayern lädt ein zu einer Exkursion zu Erinnerungsorten in der Umgebung von Domažlice. Der dreitägige Workshop widmet sich Fragen nach der Gestaltung von Jugendbegegnungen, die sich der Geschichte des deutsch-tschechischen Grenzlands widmen.

Wie erforschen wir als Jugendgruppe deutsch-tschechisch gemeinsame Geschichte? Gemeinsam probieren und reflektieren wir exemplarische Methoden, wie mit Theater- und Sprachanimation Geschichte erfahrbar gemacht und gemeinsame Erlebnisse medial sichtbar gemacht werden können.

Sind Sie im deutsch-tschechischen Jugendaustausch aktiv? Engagieren Sie sich im interkulturellen Bereich? Sind Sie Lehrer für Geschichte, Geographie, Tschechisch, Deutsch oder Theaterlehrer bzw. Theaterpädagoge? Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung zum Workshop, gerne mit einer kurzen Mitteilung zu ihrem Interesse und Ihren Erfahrungen in diesem Arbeitsfeld!

Weitere Informationen und den Flyer mit dem Bewerbungsformular finden Sie hier:
https://www.cojc-companion.eu/cojc-pedagogika-2018-1

Deutsch-tschechische Begegnung in Ravensbrück – besetzt

Termin: 13.-17.5.2019
Ort: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück
Alter der Schüler/-innen: 14 -18 Jahre
Anzahl der Schüler/-innen: 20 von jeder Schule + Pädagogische Begleitung

  • Programm, Unterkunft, Verpflegung und Sprachmittlung werden aus Mitteln des Kinder- und Jugendplan des Bundes finanziert
  • Alle anfallenden Reisekosten müssen die Schulen selbst tragen.

Inhalt: Das Treffen will die historisch-politische Bildung und Auseinandersetzung mit der Geschichte des Lagerkomplexes Ravensbrück mit Komponenten der deutsch-tschechischen Sprachanimation kombinieren.

Während im gedenkstättenpädagogischen Teil deutsche und tschechische Perspektiven auf die Geschichte des Zweiten Weltkriegs und des Frauen-Konzentrationslagers Ravensbrück in den Dialog treten sollen, soll die Sprachanimation dazu beitragen, die partnerschaftlichen Dimensionen zu stärken, die den historischen und gegenwärtigen Dialog zu erleichtern.

Ein biographisch konkreter Ansatz wird u.a. in der Auseinandersetzung mit den Lebensgeschichten der in Ravensbrück inhaftierten Journalistinnen und Schriftstellerinnen Milena Jesenská und Margarete Buber-Neumann sein.
Materialien dafür sind in der Tandem-Broschüre »Gemeinsam auf dem Weg der Erinnerung« (Regensburg / Pilseň 2015) bereits in beiden Sprachen vorhanden [deutsche Fassung: S. 57-61] .

Dieses deutsch-tschechische Pilotprojekt soll den Jugendlichen Teilnehmenden die aktive Teilhabe an gegenwärtiger Erinnerungskultur ermöglichen und deren europäische Dimension verdeutlichen.

Bei Interesse melden Sie sich bitte direkt bei unseren Kolleginnen von Tandem Pilsen:


Lucie Tarabová
Lucie Tarabová
e-mail: tarabova@tandem-org.cz
telefon: +420 377 634 766
skype: tarabova_1


Michaela Dryjová
Michaela Dryjová
e-mail: dryjova@tandem-org.cz
telefon: +420 377 634 754
mobil: +420 735 713 897
skype: live:dryjova

 

Bilaterale Jugendbegegnung an den Gedenkstätten Dachau und Terezín – besetzt

Deutsch-tschechische Jugendbegegnung, 18.-24. Juni 2019

Das Max-Mannheimer-Studienzentrum bietet in Kooperation mit der Gedenkstätte Terezín eine Jugend- und Schüler/-innenbegegnung an.
Für diese Begegnung kann sich noch eine interessierte Schule oder Jugendgruppe aus Deutschland beim Max-Mannheimer-Studienzentrum bewerben.

Ansprechpartnerin beim Max-Mannheimer-Studienzentrum ist Magdalena Geier, geier(at)mmsz-dachau.de, die auch für weitere Informationen zur Verfügung steht. http://mmsz-dachau.de/

Vorläufiges Programm

 

Aktuelle Ausgabe des Magazins „Lernen aus der Geschichte“ zum Tandem-Schwerpunkt

Die Agentur für Bildung – Geschichte, Politik und Medien e.V. veröffentlicht monatlich das Magazin „Lernen aus der Geschichte“, das über verschiedene Themen historisch-politischer Bildung berichtet. Es richtet sich an Fachkräfte der schulischen und außerschulischen Bildung. Die aktuelle Ausgabe vom 21. November 2018 widmet sich dem Tandem-Schwerpunkt „Gemeinsam erinnern für eine gemeinsame Zukunft“.                                                

So geht Christa Schikorra von der Gedenkstätte Flossenbürg in ihrem Beitrag auf die Geschichte und Wirkung des seit zehn Jahren bestehenden Arbeitskreises „Transnationale Erinnerungsarbeit“ ein, der eine Vernetzung von deutschen und tschechischen Multiplikator/-innen aus der schulischen und außerschulischen Jugendarbeit ist. 

Aus der Praxis berichtet unter anderem Christoph David Schumacher vom Jugendhilfeträger Tüpfelhausen – Das Familienportal e.V., der ausgehend von der Erinnerung an den jüdischen Sportverein SK Bar Kochba Leipzig die Veranstaltungsreihe des „Internationalen, interkulturellen Fußballbegegnungsfestes“ entwickelt hat.

Marcus Reinert zeigt am Beispiel des Projekts „Schwanenmostek“ auf, wie deutsch-tschechische Jugendbegegnungsarbeit mit Regionalgeschichte und Theaterpädagogik verbunden werden kann. Im Zentrum des Projekts stand hier die Auseinandersetzung mit der Erinnerung an das „Krisenjahr 1938“.

 Diese und weitere Beiträge sowie Rezensionen und ein Filmtipp sind abzurufen unter
http://lernen-aus-der-geschichte.de/Lernen-und-Lehren/Magazin/14260

Prag und Lidice als Lernorte historisch-politischer Bildung im deutsch-tschechischen Jugendaustausch

Zielsetzung
Unter dem Motto „Gemeinsam erinnern für eine gemeinsame Zukunft“ legt Tandem in den Jahren 2017-2019 einen Schwerpunkt auf Förderung und Unterstützung deutsch-tschechischer Jugend- und Fachkräftebegegnungen zu Themen historisch-politischer Bildung bzw. politischer Bildung. Bei der Auftaktveranstaltung im Februar 2017 in Berlin äußerten die Teilnehmer/-innen unter anderem den Bedarf an Fortbildungsveranstaltungen in Zusammenarbeit mit Bildungseinrichtungen und Gedenkstätten, um geeignete Methoden für den Austausch kennenzulernen und die Besonderheiten bei der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung eines Austausches zu erfahren bzw. sich darüber auszutauschen.

Zielgruppen:
Haupt- und ehrenamtliche Fachkräfte der Jugendarbeit (Jugendleiter/-innen, Multiplikator/-innen und in der Jugendarbeit Tätige)

Zum kommenden Fortbildungsseminar in Prag und Lidice laden wir Sie herzlich ein.

Ausschreibung

Anmeldeformular

Arbeitstreffen „Sprachanimation und Schwerpunktthema“

Anfang Juni 2018 trafen sich in Berlin Pädagog/-innen von den Gedenkstätten Flossenbürg, Ravensbrück, Sachsenhausen sowie Theresienstadt zu einem zweitägigen Arbeitstreffen mit Sprachanimateur/-innen und Tandem-Mitarbeiter/-innen. Das Ziel war es, gemeinsam zu überlegen, wie man deutsch-tschechische Jugendbegegnungen an den Gedenkstätten mit der Methode der deutsch-tschechische Sprachanimation verknüpfen kann.

Bevor gemeinsam überlegt und konkrete Schritte geplant wurden, stellten die Tandem-Mitarbeiter/-innen und Sprachanimateur/-innen die Methode der deutsch-tschechischen Sprachanimation theoretisch und praktisch vor. Die Pädagog/-innen von den Gedenkstätten präsentierten ihre pädagogischen Konzepte und berichteten über gelungenen Projekte, die man (auch) künftig deutsch-tschechisch durchführen kann.

Die Teilnehmer/-innen des Arbeitstreffens waren sich einig, dass künftig deutsch-tschechische bzw. internationale Jugendbegegnungen an den Gedenkstätten stattfinden sollen. Diese sollten idealerweise fünftägig sein, damit man sowohl methodisch-inhaltliche als auch deutsch-tschechische und sprachliche Elemente einbeziehen kann. Der Mehrwert der Sprachanimation wird vor allem beim Kennenlernen, bei der Kommunikation und beim Zusammenbringen der Teilnehmer/-innen gesehen. Das Spielerische verschafft einen Ausgleich zum restlichen Programm, muss aber von der inhaltlichen Arbeit getrennt werden. Die Begegnungen sollen diversitätsbewusst durchgeführt werden und die diversitätsbewusste Bildung wird sich neben der Sprachanimation wie ein roter Faden durch das komplette Programm ziehen.

Konkret geplant wurde eine deutsch-tschechische Jugendbegegnung der Evangelischen Jugend aus Weiden mit einem eintägigen Besuch der Gedenkstätte Flossenbürg. Dabei sollte das erste Mal mit dem sogenannten Objektkoffer deutsch-tschechisch methodisch gearbeitet werden. Zudem wurde ein Programm ausgearbeitet, das für deutsch-tschechische Jugend- und Schüler/-innenbegegnungen an der Gedenkstätte Ravensbrück geeignet ist. Beide Maßnahmen sollen 2019 umgesetzt werden.

Deutsch-tschechisches Fachforum 2018

Neue Impulse für grenzüberschreitende Erinnerungsarbeit

Ein Bericht über das deutsch-tschechische Fachforum „Gemeinsam erinnern für eine gemeinsame Zukunft“ (19.-21.04.2018, München)

Darf man im Konzentrationslager tanzen? Wie schafft man eine gute Gesprächsbasis zwischen einem Zeitzeugen und einer Jugendgruppe? Wie ermöglicht man deutschen und tschechischen Schüler/-innen bei einer Gedenkstättenfahrt ein gemeinsames Erinnern? Das waren nur drei der Fragen, die die circa 80 Teilnehmer/-innen am deutsch-tschechischen Fachforum „Gemeinsam erinnern für eine gemeinsame Zukunft“ diskutierten. Vom 19. bis 21. April 2018 brachten die Koordinierungszentren Deutsch-Tschechischer Jugendaustausch – Tandem dafür Fachkräfte aus Jugendarbeit, Schule, politi-scher Bildung und aus der Gedenkstättenpädagogik in München zusammen. Für Thomas Rudner, Leiter Tandem Regensburg, stand dabei der Netzwerkcharakter im Vordergrund: „Das Fachforum ist der Ort, an dem sich die aktiven Fachkräfte treffen und kennenlernen können, grenzübergreifend, aber auch auf persönlicher Ebene. Wenn man sich persönlich trifft, entsteht immer wieder etwas Neues.“

mehr „Deutsch-tschechisches Fachforum 2018“

Angebot für Partnerschulen

Workshops für Schüler/-innen in der Gedenkstätte Theresienstadt, CZ

Die Workshops sind bereits ausgebucht. Es ist keine Anmeldung mehr möglich.
Wir freuen uns über das Interesse an diesem Angebot.

Tandem Pilsen bietet Partnerschulen aus Deutschland und Tschechien die Teilnahme an Workshops in der Gedenkstätte Theresienstadt.

Mögliche Termine:  23.–25. März 2018 und 20.–22. April 2018.
Beginn der Workshops ist jeweils Freitagnachmittag, Ende Sonntagmittag.

Alter der Schüler/-innen: von 14 bis 18 Jahre (die Schüler/-innen der Partnerschulen sollten ungefähr das gleiche Alter haben).

Das Programm kann zum Teil nach Wünschen der Schulen gestaltet werden.
Mögliche Programmpunkte sind Vorträge, Rundgänge und Workshops.
Tandem Pilsen übernimmt die Hauptkosten des Aufenthalts wie Unterkunft, Verpflegung, Programmkosten und Dolmetschen. Die Reisekosten nach Theresienstadt müssen von den Schulen selbst getragen werden.
Bei Interesse melden Sie sich bitte so schnell wie möglich bei Lucie Tarabová, Pädagogische Mitarbeiterin für den Schulischen Austausch in Tandem Pilsen.
Die Berücksichtigung der Partnerschulen erfolgt nach Eingang der Anmeldungen.

Kontakt- und Fortbildungsseminar für Lehrer/-innen aller Schularten

KZ-Gedenkstätte Flossenbürg, 23.-26. November 2017

Das Seminar mit dem Schwerpunkt historisch-politische Bildung, das  in Kooperation mit der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg stattfand, war eine weitere Fortbildungsveranstaltung im Rahmen des aktuellen Tandem-Schwerpunktthemas „Gemeinsam erinnern für eine gemeinsame Zukunft“. 16 Lehrer/-innen aller Schularten aus Tschechien und Deutschland reisten in die Oberpfalz, um die Gedenkstätte Flossenbürg kennen zu lernen, mehr über die didaktischen Konzepte des Bildungszentrums der Gedenkstätte zu erfahren und mit Kolleg/-innen aus dem Nachbarland in Kontakt zu kommen, sich auszutauschen und gemeinsam grenzüberschreitende Projektideen zu erarbeiten.

mehr „Kontakt- und Fortbildungsseminar für Lehrer/-innen aller Schularten“

Wie transnationales Erinnern gehen kann – eine Reportage

Ein Tag im September, ungemütlich, trostlos. Graue Wolken jagen über das deutsch-tschechische Grenzgebiet entlang des Oberpfälzer Waldes. Durch eine Fensterritze in der Bildungsabteilung der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg pfeift kalter Wind. Man kann sich gut vorstellen, wie ungemütlich es an diesem Ort wird, wenn der Winter anbricht. Nicht vorstellbar, geradezu unbegreiflich ist hingegen die Vorstellung, dass an diesem Ort in der Zeit von 1938 bis 1945 Tausende Menschen nicht nur ihre Individualität, ihre Würde verloren haben, sondern auch ihr Leben. Von 100.000 Inhaftierten des KZ Flossenbürg kamen nachweislich 30.000 Frauen und Männer ums Leben. Vernichtung durch Arbeit. Viele im ortseigenen Steinbruch, der für die SS aufgrund seiner Granitvorkommen von großer Bedeutung war. Damit sich die Geschichte nicht wiederholt, bearbeitet das Koordinierungszentrum Deutsch-Tschechischer Jugendaustausch – Tandem in den Jahren 2017-2019 den Themenschwerpunkt „Transnationale Erinnerungsarbeit/politische Bildung“. Für solche Maßnahmen stehen jährlich 100.000 Euro zur Verfügung. Wie eine Maßnahme aussehen kann, zeigten die zwölf Teilnehmer/-innen am Tanz-Workshop „Formen finden – Geschichte erfahren – Erinnerung gestalten“ in der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg (September 2017), der von Tandem gefördert wurde.

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